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Esther Loetscher


Wann bzw. wie hast du deine Liebe zur Literatur entdeckt?

Oh, das war sehr spät. Als Kind bekam ich immer zu hören „lies doch mal ein Buch, wenn es dir langweilig ist“, aber dafür war ich viel zu zappelig und zu unruhig. Ich fand lesen einfach nur langweilig. Erst mit 28 Jahren, als ich in der Schwangerschaft 2,5 Monate liegen musste, begann ich zu lesen. Und das ist bis heute so geblieben – unsere Tochter wird dieses Jahr 18 Jahre alt.


Kannst du dich noch an dein Lieblingsbuch aus deiner Kindheit erinnern?

Ich hatte keines, da ich zu der Zeit ja noch nicht gelesen habe.


Welches Buch bzw. welche Bücher magst du (derzeit) am liebsten?

In den letzten Monaten bin ich mehrheitlich bei den Vampiren, Gestaltwandlern und sonstigen Fantasy-Büchern stecken geblieben. Begeistert bin ich von der Rachel Morgan-Serie (Kim Harrison), Schwestern des Mondes (Yasmine Galenorn), der Highland-Serie von Diana Gabaldon, aber auch Thriller wie die Bücher mit Jack Reacher (Lee Child) haben es mir angetan. Eins meiner absoluten Lieblingsbücher ist von Jude Deveraux „Wenn Zauberhände mich berühren“, eine fantastische Liebesgeschichte mit Zeitreiselementen. Das habe ich schon zig Mal gelesen.


Welche Genres haben es dir besonders angetan?

Begonnen habe ich hauptsächlich mit Liebesromanen, meist historischen. Ich liebe es, romantische Liebesgeschichten über außergewöhnliche, mutige oder selbstbewusste Frauen zu lesen, die im 19. oder 20. Jahrhundert in England, Schottland oder Amerika angesiedelt sind. Auch habe ich fast sämtliche Romane von Nora Roberts und Sandra Brown gelesen. Zum Ausgleich dazu verschiedene Thriller-Serien, entweder mit speziellen Ermittlern von FBI, CIA usw. oder Gerichtsmedizinern. Erst seit wenigen Jahren bin ich von der Fantasy völlig begeistert. Da liebe ich vor allem Romantic Fantasy und Romantic Thrill, dort sind Liebesgeschichten oder Thriller-Elemente mit der Fantasy zusammen und lassen mein Herz höher schlagen.


Welche Autoren liest du am liebsten?

Wenn ich da alle nennen würde, gäbe es eine ellenlange Aufzählung. Ich habe kurz nachgeschaut in meinen Bücherlisten. Schon allein bei den Liebesromanen sind es über 50 verschiedene Autoren, von denen ich mehr als 5 Bücher gelesen habe. Bei Thriller und Fantasy sieht es in etwa gleich aus. Generell lese ich lieber Serien als Einzeltitel, da ich sehr viel und sehr schnell lese. So ein Buch von gut 300 Seiten ist an einem Abend meist ausgelesen. Da wird es etwas schwierig, jeden Tag in eine neue Welt einzutauchen, kaum bin ich in der fiktiven Welt „gelandet“, ist das Buch auch schon zu Ende. Daher lese ich nicht mehr so viele Liebesromane wie früher, in diesem Genre gibt es weniger Serien und die Titel haben generell weniger Seiten. Am meisten Bücher besitze ich von Nora Roberts (inkl. J.D. Robb), Sandra Brown, Christine Feehan, Lynsay Sands, J.R. Ward, Clive Cussler, Jeffery Deaver, James Patterson, Douglas Preston & Lincoln Child, Jennifer Blake, Jennifer Crusie, Jude Deveraux, Christina Dodd, Jane Feather, Rachel Gibson, Susan Mallery und, und, und – ihr seht das Problem?


Hast du „Leserituale“? Liest du beispielsweise zu bestimmten Tageszeiten, an speziellen Orten, immer ein Buch nach dem anderen oder mehrere gleichzeitig?

Ich lese fast jeden Abend in meiner Kuschelecke auf dem Sofa, aber nur in einem Buch am gleichen Tag. Im Sommer, falls ich nicht arbeite oder anderweitig unterwegs bin, liege ich jeweils am Morgen ca. 1 Stunde lesend auf dem Liegestuhl in der Sonne, um mein „Hausfrauenbraun“ zu kultivieren.


Hörst oder liest du lieber Bücher?

Ich habe noch kein einziges Hörbuch und kann mir nicht vorstellen, ein Buch „nur“ zu hören. Wenn ich lese, schalte ich alles um mich herum völlig ab. Da kann neben mir die Familie fernsehen oder mit mir reden, ich kriege nichts mit, sofern mich ein Buch richtig fesseln kann.


Wie bist du dazu gekommen, Bücher nicht nur zu lesen, sondern diese auch zu rezensieren?

Durch Zufall und dann ging es ganz fix. Eine Kollegin hat mir von der Leser-Welt erzählt, weil sie bei „LW liest und lauscht“ mitmacht. Ich, als Vielleserin, war natürlich begeistert von der Möglichkeit, die neuesten Veröffentlichungen gratis gewinnen zu können. Und schon nach wenigen Kommentaren gewann ich tatsächlich ein Buch, für das ich dann die Gastrezension schrieb. Fast gleichzeitig wurden neue Rezensenten gesucht. Weil mir die Gastrezension so leicht von der Hand ging, habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen, mich mit der besagten Gastrezension zu bewerben, dachte jedoch, dass ich mit Null-Erfahrung eh keine Chance hätte …


Was macht dir am Rezensieren Spaß, was vielleicht weniger?

Mit dem Schreiben der Rezension vertieft sich das Gelesene noch mehr. Man muss sich auch über den Inhalt selbst, den Schreibstil oder z.B. die Logik Gedanken machen und diese dann formulieren. Somit ist der Spaß am Buch noch nicht zu Ende, wenn man die letzte Seite gelesen hat. Ich lese das Buch auch noch intensiver oder manchmal gleich zweimal hintereinander, wenn ich z.B. so gefesselt vom Inhalt bin und dadurch die Notizen zur Rezension völlig vergesse. Vor dem Schreiben der Rezension werde ich dann meist etwas unsicher. Ich habe manchmal das Gefühl „was soll ich nur schreiben, damit es akzeptabel und verständlich wird und kommen mir überhaupt genügend Ideen, ohne zu viel Inhalt zu verraten?“ Wenn ich dann beginne, ergibt sich das Meiste von selbst und am Ende erlebe ich ein kleines Glücksgefühl, wenn ich eine (hoffentlich) tolle Rezension geschafft habe. Bei Stil und Sprache mühe ich immer am meisten ab und manchmal ist generell der Wurm drin. Am ärgerlichsten ist es, wenn ich spüre, dass etwas nicht passt, aber nicht bemerke, was genau. Darum schlafe ich immer einmal darüber und ändere noch einige Stellen am nächsten Tag.


Bei der Menge an Literaturportalen stellt sich die Frage, warum du dich entschieden hast, die Leser-Welt mit deinen Rezensionen zu unterstützen?

Ich kenne nur die Leser-Welt und ich bin begeistert von der Atmosphäre und dem Umgang im Team und ganz einfach von den Möglichkeiten, die sich mir hier bieten. So fühle ich mich manchmal wie im Schlaraffenland, wenn wir Rezensenten uns von Büchern bedienen dürfen, die der Leser-Welt zugestellt werden oder Neuerscheinungen direkt beim Verlag für uns angefragt werden können.


Vervollständige bitte folgenden Satz: Lesen ist für mich …

.. wie das Eintauchen in eine wunderbare Welt mit Abenteuern, Liebe und "unendliche Weiten", ganz bequem vom Sofa aus.

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