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TTT #462: 10 Bücher von Autoren, deren Nachname mit einem B anfän…

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Mein SuB kommt zu Wort – März 2020

Auch wenn ganz Deutschland sich derzeit im Ausnahmezustand befindet, ist es am 20. des Monats doch wie immer Zeit, meinen SuB (=Stapel ungelesener Bücher) hier zu Wort kommen zu lassen - immerhin kann ein ausreichender "Büchervorrat" zu Hause gerade jetzt nicht schaden. Alle Informationen zu dieser Aktion findet ihr auf dem Blog Annas Bücherstapel und hier den letzmonatigen Beitrag. ...

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TTT #460: Zeige uns 10 deiner liebsten Buchzitate

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TTT #458: 10 Bücher von Autoren, deren Nachname mit einem A anfän…

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Mein SuB kommt zu Wort – Februar 2020

Der kürzeste Monat des Jahres neigt sich dem Ende zu. Bevor der Februar uns dieses Jahr einen zusätzlichen Tag schenkt - praktischerweise ein Samstag, sodass hoffentlich auch ein wenig Lesezeit übrig bleibt - ist es nun Zeit, dass mein SuB (=Stapel ungelesener Bücher) zu Wort kommt. Alle Informationen zu dieser Aktion findet ihr auf dem Blog Annas Bücherstapel und hier den letzmonatigen Beitrag. ...

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Die junge Amerikanerin MacKayla Lane interessiert sich vor allem für Mode und Popsongs – bis eines Tages ihre Schwester Alina in Dublin brutal ermordet wird. MacKayla beschließt, selbst nach dem Mörder ihrer Schwester zu suchen. In Irland stellt sie erschrocken fest, dass sie Vampire sehen kann, die eine fatale erotische Anziehungskraft auf sie ausüben. Glücklicherweise trifft sie den Buchhändler Jericho Barrens, der sich mit Dämonen und Vampiren bestens auskennt. Während sie gemeinsam gegen das Böse kämpfen, funkt es gewaltig zwischen Mac und Jericho. 

 

  Originaltitel: Darkfever
Autor:
Karen Marie Moning
Übersetzer: Ursula Walther
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Erschienen: 2007
ISBN: 978-3-548-26601-5
Seitenzahl: 368 Seiten  


Die Grundidee der Handlung
MacKayla Lane liegt genüsslich am Pool, als sie vom brutalen Mord an ihrer älteren Schwester Alina in Dublin erfährt. Ein Schock, der ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt und sie mit Dingen konfrontiert, die sie nie für möglich gehalten hätte. Nicht nur, dass sie entdecken muss, dass ihre so sehr geliebte Schwester in Irland ein völlig anderer Mensch gewesen sein muss, als sie sie in den USA kannte, nein, sie muss auch mit der Erkenntnis klarkommen, das Alina offensichtlich eine Sidhe-Seherin war und eine Entdeckung machte, die sie mit dem Leben bezahlte. Fassungslos und geschockt muss MacKayla begreifen, das auch sie eine Sidhe-Seherin ist und die merkwürdigen Wesen, die sie durch diese Fähigkeit sehen kann, real sind und von normalen Menschen nicht erkannt werden, zumindest nicht in der Form, wie MacKayla es tut. Durch ihre Unkenntnisse über Vampire und Feenwesen gerät MacKayla von einer bedrohlichen Situation in die andere und nur dank dem widerwilligen Eingreifen des Buchhändlers Jericho Barrons gelingt es ihr zu überleben und sich auf die Suche nach dem gefährlichen Buch der schwarzen Magie zu machen. Dem Sinsar Dubh. 


Stil und Sprache
Karen Marie Moning erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive von MacKayla, wodurch die Geschehnisse rund um die Protagonistin äußerst real und eindrucksvoll werden. Als Leser ist man mitten im Geschehen drin und erlebt buchstäblich live die Gedanken, Ängste und sonstigen Gefühle wie Übelkeit, sexuelle Erregung und rasenden Zorn von MacKayla in der eigenen Fantasie. Der Leser wird richtig gepackt von den Emotionen der Protagonistin und deren Erleben dieser Gefühle. Allein die Szene im Museum, wo sie von einer qualvollen überirdischen Erregung und Leidenschaft gepackt wird und diese mittels dem schmerzhaften Verlust ihrer Schwester Alina und dem daraus resultierenden Zorn zu bekämpfen versucht, ist so eindrucksvoll dargestellt, das die peinliche Situation, die daraus entsteht, sich auch auf den Leser auswirkt.


Figuren
Jericho Barrons sowie die meisten Charaktere sind geheimnisvoll und nur schwer durchschaubar für den Leser angelegt, was der Handlung aber eine spannende Note gibt und die Neugier auf die Fortsetzung quasi vorprogrammiert. Einerseits wird man als Leser nicht ganz schlau aus den Beweggründen von Jericho Barrons oder auf welcher Seite er wirklich steht, andererseits ist aber auch klar, dass er ein Ziel verfolgt und ihm MacKaylas Fähigkeit äußerst gelegen kommt, dieses Ziel zu erreichen, auch wenn sie sein Leben gehörig durcheinander bringt. Doch auch MacKayla selbst macht „Im Bann des Vampirs“ eine gravierende Entwicklung durch und wird vom behüteten naiven Südstaatengirl zur illusionslosen, kämpferischen, erwachsenen Frau die nur ein Ziel kennt: den Mörder ihrer Schwester zu finden und zu töten.  


Aufmachung des Buches
Das Cover der Taschenbuchausgabe „Im Bann des Vampirs“ ist in düsteren Farben gehalten und wirkt irgendwie mystisch. Im Hintergrund ist ein Teil einer Gewölbedecke zu sehen, die hell angestrahlt ist. Im Vordergrund des Covers lehnt eine blonde Frau scheinbar den Kopf gegen einen Mann, von dem aber nur das bleiche fast weiße Gesicht, schwarze lange Haare und Augen ohne Iris und Pupille zu sehen sind. Der Buchtitel steht in blutroten geschwungenen Buchstaben über den beiden und der Name der Autorin in weißen Großbuchstaben auf der Oberseite des Covers. Zwischen den beiden Vornamen der Autorin ist ein  Tier mit ausgebreiteten Schwingen und einem langen gewundenen Schwanz abgebildet. Das Ganze passt optimal zum Inhalt des Buches.


Fazit
Ein etwas ungewöhnlicher Roman, der auf eigenartige Weise fesselt und Lust auf mehr macht. Auf die Fortsetzung „Im Reich des Vampirs“, welcher in den USA um den 26.08.2008 (unter dem Titel `Bloodfever´) und in Deutschland voraussichtlich ab 15.09.2008 erhältlich sein wird, bin ich schon sehr gespannt. In den USA wird der dritte Teil (`Faefever´, bislang noch kein deutscher Titel bekannt) als Hardcover im September 2008 erscheinen. Der deutsche Erscheinungstermin für dieses Buch steht noch nicht fest.  


5 Sterne


Hinweise
Dieses Buch kaufen bei: amazon.de

Wie wäre es mit ...

Habt ihr wieder nur altes kaputtes Zeug gefunden?: Ein gezeichnetes Grabungstagebuch (Jonas Fischer…

Auf Ausgrabung"Willst du auch schauen?" Stas hält eine etwa handgroße Tonscherbe hoch. "Hier kannst du die Bemalung sehen." Er gibt mir die Scherbe, ich halte sie vorsichtig. An einer Stelle ist sie ganz sauber, ganz glatt und fein. Ich erkenne in der Bemalung eine stilisierte Blume. Stas nickt und erklärt, dass die Dekoration bei den Funden hier meist aus Linien, Wellen, konzentrischen Kreisen und weiteren geometrischen Formen besteht. Ich gebe die Scherbe vorsichtig zurück. Die Arbeiter fangen wieder an zu schaufeln und Erde wegzufahren. Wer gerade nicht schaufelt, macht Witze, raucht, gähnt...

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