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Wolfgang HohlbeinWolfgang Hohlbein dürfte allen Fantasy-Lesern in Deutschland ein Begriff sein, denn seit Jahrzehnten sind seine Romane – egal ob alleine oder zusammen mit zum Beispiel seiner Frau Heike geschrieben – ein Garant für beste Fantasy-Unterhaltung. Ich selbst habe über zwanzig seiner Romane im Regal stehen und viele davon nicht nur einmal verschlungen. Mit „Mörderhotel“ ist nun am 8. Oktober 2015 der erste Thriller von Wolfgang Hohlbein erschienen, der sich sogar um eine wahre Begebenheit dreht. Denn es geht um Herman Webster Mudget, einen der bekanntesten Serienmörder der amerikanischen Geschichte, der mehr als 200 Menschen ermordet haben soll. Wolfgang Hohlbein beschreibt in seinem Roman auf knapp 850 Seiten die Geschichte dieses Mörders und war am 12. November 2015 beim Stuttgarter Buchhaus Wittwer zu Gast, um seinen Roman vorzustellen.

Die Lesung fand wie gewohnt in der Jugendbuchabteilung der Buchhandlung statt. Es waren Stühle, Sofas und Sessel aufgebaut, um für alle begierigen Leser einen Platz zu schaffen. Pünktlich um 20 Uhr wurden diese von einer Buchhandlungs-Mitarbeiterin begrüßt und dem Autor das Mikrofon übergeben. In der kommenden Stunde sagte Wolfgang Hohlbein ein paar Worte zu seinem Roman und las drei Szenen vor, die ihr online auch in der Leseprobe wiederfindet. Die Szenen könnten kaum unterschiedlicher sein, zeigen aber schon sehr deutlich, dass der Roman nichts für zartbesaitete Leser ist. Folterszenen und Grausamkeit bleiben bei dem Thema natürlich nicht aus und wurden von Wolfgang Hohlbein sehr atmosphärisch vorgelesen. Dabei überzeugte der sympathische Autor auch abseits vom Lesen durchaus mit Humor. Zwischendurch kam es nämlich beim Mikrofon zu Problemen und kurzerhand musste dieses ausgeschaltet werden. Der Autor verkündete lachend, dass er sich von solche einer „Sabotage“ nicht vom Lesen abhalten lassen würde und las einfach ein bisschen lauter ohne Mikrofon weiter.

Im Anschluss an die Lesung konnten wie üblich noch Fragen gestellt werden und auch die mitgebrachten oder neu gekauften Romane konnte man sich signieren lassen. Da zeitgleich eine Abendveranstaltung der Stuttgarter Traditionsgeschäfte stattfand, konnte man im Anschluss sogar noch durch die Buchhandlung schlendern und in aller Ruhe nach neuen Buchschätzen Ausschau halten. Es war also wieder ein schöner Lesungsabend im Wittwer - vielen Dank auch an dieser Stelle nochmal an das Buchhandlung-Team für die Organisation von so tollen Lesungen!

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