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Auch dieses Jahr lud die Random House Verlagsgruppe wieder zum Bloggertreffen ein und ich hatte das Glück, dabei sein zu können. Nach Vorgabe der Messebetreiber war das Treffen nämlich auf 100 Blogger beschränkt und nach der Ankündigungs-Email waren die begehrten Plätze auch in kürzester Zeit voll. Warum die Einladung zum Bloggertreffen so begehrt ist, konnte ich auch diesmal wieder schnell feststellen: in lockerer Atmosphäre trifft man nicht nur viele bekannte Gesichter der Blogger-Szene wieder, sondern kann auch ganz entspannt mit Autoren und Verlagsmitarbeitern reden und all die Fragen loswerden, die man schon immer mal stellen wollte.

Aber fangen wir lieber von vorne an: Nachdem die Zusage zum Bloggertreffen vor einer ganzen Weile schon kam, habe ich die eigentliche Einladung erst eine Woche vor der Messe per Post erhalten. Dabei waren nicht nur die Liste der teilnehmenden Autoren und eine hübsch gestaltete Postkarte, sondern auch Informationen zur dieses Jahr angekündigten Neuerung. Um die Teilnehmer auch zu ihnen noch unbekannten Autoren zu locken, wurde jedem Blogger ein Autor / eine Autorin zugeordnet und zwei Fragen für ein Kurzinterview vorgegeben. Diese sollte man der zugelosten Person stellen und so auch mal über den (Lese-)Tellerrand hinausblicken. Mir hat die Idee ganz großartig gefallen, denn viele Teilnehmer bleiben tatsächlich jedes Jahr bei den gleichen Autoren hängen und so hatte man einen guten Grund, sich zu neuen Autoren „zu wagen“. In meinem Fall hat das allerdings nicht so ganz geklappt, denn mir wurde Bernhard Hennen zugeteilt, den ich ja sowieso bei jedem Blog’n’Talk anspreche. Ganz interessant war es aber trotzdem und mein Kurzinterview könnt ihr hier nachlesen.

So viel zum Vorgeplänkel, kommen wir nun zum Bloggertreffen selbst: Ich war wie jedes Mal schon ein wenig früher da, um mir einen Überblick über den Stand zu verschaffen und zu gucken, welche Autoren sich vielleicht schon eingefunden haben. Diesmal traf ich auf Gesa Schwartz und ich habe die Chance genutzt und mir „Die Köche“ von ihr signieren lassen, bevor der ganze Trubel losging. Eine gute Idee, denn pünktlich um 11 Uhr war es gewohnt voll und unübersichtlich am Random House Stand. Sebastian Rothfuss hat wieder die offizielle Begrüßung übernommen und dann ging das Blog’n’Talk los. Zur besseren Übersicht hatte man diesmal die Autoren nach Genres verteilt und mit Luftballons gekennzeichnet, wo man welches Genre finden würde. Das Durchkommen wurde so zwar nicht leicht, aber man wusste immerhin, wohin man sich durchschieben musste.

Mein erstes Ziel war direkt Bernhard Hennen - zum einen, um das Kurzinterview zu führen, zum anderen, um mit ihm über seine Elfenromane zu reden. Er konnte sich tatsächlich noch an unsere Unterhaltung auf der Leipziger Messe erinnern und wir haben praktisch direkt da angeknüpft. So habe ich erfahren, dass nächstes Jahr gleich mehrere neue Romane von ihm erscheinen werden, unter anderem der letzte Drachenelfenband. Außerdem konnte ich ihm ein paar Fragen zur Kings&Fools-Reihe stellen. Für die war er der Pate und unter anderem hat er den beiden Autoren Schwertkampfunterricht gegeben, damit ihre Kämpfe im Roman interessanter werden. Er hat mir verraten, dass er bisher die ersten drei Bände im finalen Zustand gelesen hat und die Reihe von Band zu Band besser wird. Da mir der erste Teil schon so gut gefallen hat, freu ich mich nun natürlich umso mehr auf den zweiten, der hoffentlich schon auf dem Weg zu mir ist.

Nach einem kurzen Zwischenstopp bei Boris Koch, der Lesezeichen zu seinem neusten Kinderbuch dabei hatte, bin ich in die Krimi-/ Thriller-Ecke gegangen. Hier traf ich auf Susanne Kliem, mit der ich kurz über ihren neuen Roman „Trügerische Nähe“ gesprochen habe. Mir wurde versichert, dass das Buch nicht so gruselig ist, wie es durch das Cover erscheint. Stattdessen geht es relativ unblutig zu und es stehen die psychologischen Verstrickungen im Vordergrund. Auch bei der Autorin Angélique Mundt, die ich direkt als nächstes traf, geht es mehr um Psychologie als um Gewalt. Sie selbst ist Psychologin und so übernimmt in „Denn es wird kein morgen geben“ eine Psychotherapeutin die Ermittlungsarbeit in Hamburg. Die Fälle beruhen in Teilen auf realen Ereignissen, was für mich die Lektüre noch mal spannender macht.

Nach einem kurzen Stopp bei Veronika Peters, die mir „Aller Anfang fällt vom Himmel“ signiert hat, und einem weiteren Stopp bei Julia Engelmann ging es für mich weiter zur Liebesroman-Ecke. Hier bin ich wieder auf Sabine Zett gestoßen, die ich vom letztjährigen Blog’n’Talk bereits kannte. Ihr neuer Roman wird wahrscheinlich im nächsten Frühjahr erscheinen und sie hat mir schon verraten, dass diesmal auch die Probleme mit einer pubertierenden Teenager-Tochter eine Rolle spielen werden. Teilweise wohl aus ihrem realen Leben entnommen, denn ihre Tochter ist gerade in dem passenden Alter. Im Anschluss konnte ich noch mit Patrycja Spychalski über passende Cover plaudern und Angelika Schwarzhuber fragen, warum ihr neuster Roman nicht mehr in der bayrischen Heimat, sondern in Amerika spielt.

Dann war das Blog’n’Talk leider auch schon wieder vorbei und die Menschenmenge löste sich langsam auf. Wie jedes Mal war es für mich eines der Messe-Highlights. Der Austausch mit den Autoren hat viel Spaß gemacht und ich möchte mich auch an dieser Stelle nochmal herzlich bei ihnen allen bedanken. Sich von so vielen Bloggern belagern zu lassen, da gehört schon viel Mut dazu, also: vielen Dank! Ein herzliches Dankeschön natürlich auch an das Presse-Team von Random House für die Organisation und die jedes Jahr wieder spannenden neuen Ideen. Ich freu mich schon auf die nächste Buchmesse und hoffe, dass es da auch wieder ein Bloggertreffen gibt und ich dabei sein kann!

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