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DIE GESTALTWANDLERIN KEHRT HEIM … UND ETWAS BÖSES WARTET AUF SIE

Seit zehn Jahren ist Aralorn als Söldnerin von Sianim in geheimer Mission unterwegs. Nun muss sie unter tragischen Umständen heimkehren: Ihr Vater ist gestorben. Doch als Aralorn den Leichnam betrachtet, spürt sie dank ihrer grünen Magie, dass etwas nicht stimmt. Anscheinend beherrscht ein dunkler Zauber ihren Vater, und er ist noch am Leben! Wer kann eine so mächtige Magie gewirkt haben? Ist ihr alter Feind zurückgekehrt, der Magier Geoffrey ae‘ Magi? Zum Glück ist Aralorns Gefährte Wolf an ihrer Seite, der mehr ist, als das bloße Auge sieht …

 

Aralorn Der Verrat 

Originaltitel: Wolfsbane
Autor: Patricia Briggs
Übersetzer: Michael Neuhaus
Verlag: Bastei Lübbe
Erschienen: 16.12.2012
ISBN: 978-3-404-20687-2
Seitenzahl: 366 Seiten

Hier geht's zur Leseprobe


Die Grundidee der Handlung
Die Nachricht über den Tod ihres Vaters trifft Aralorn stark und sie macht sich sofort auf den Weg zur Lammfeste, um seine Beerdigung nicht zu verpassen. Doch als Aralorn sich von ihrem Vater verabschieden will, wird durch ihre Magie ein dunkles Geschöpf geweckt, das ihren Vater zu bewachen scheint. Um herauszufinden, wer ihren Vater verzaubert hat, braucht Aralorn jede Hilfe die sie kriegen kann, denn ihre eigene, grüne Magie, ist dem nicht gewachsen. Aralorn muss sich beeilen und herausfinden, wer der Verantwortliche ist, bevor ihr Vater tatsächlich stirbt …

Der zweite Band ist nicht so actionreich wie der erste und leider mit ein paar Längen versehen, die das Lesetempo verlangsamen. Damit bietet er nur kurzweiliges Lesevergnügen.


Stil und Sprache
Die Geschichte beginnt damit, dass Aralorn sich auf dem Weg zur Lammfeste befindet, um der Beerdigung ihres Vaters beizuwohnen. Wie auch schon der Band zuvor, wird auch dieser in der dritten Person, aus Aralorns Perspektive erzählt.

Es ist interessant in ihre Familie eingeführt zu werden und mehr über ihre Vergangenheit sowie ihre Geschwister zu erfahren. Genauso spannend ist es, nun über die veränderte Beziehung zwischen Aralorn und Wolf zu lesen. Die beiden sind nun Geliebte und ihr Umgang miteinander hat sich dementsprechend verändert.
Was die Geschichte jedoch ins Stolpern bringt, sind die Passagen, in denen nicht viel passiert. Aralorn versucht gemeinsam mit Wolf herauszufinden, was mit ihrem Vater geschehen ist. Währenddessen gibt es jedoch nicht so viele actionreiche Szenen und es ist vorherzusehen, wer der Verantwortliche ist.

Positiv ist jedoch, dass die Autorin eine gute Balance findet zwischen der Beziehung der Protagonisten und der eigentlichen Handlung. Sie nimmt sich die Zeit, dem Leser die Gefühle Aralorns und Wolfs zu vermitteln und deren Beziehung weiterzuentwickeln.
Außerdem steigt glücklicherweise zum Abschluss die Spannung mit dem Showdown, so dass das Ende leider zu schnell kommt.


Figuren
Aralorn hat gemischte Gefühle, was ihre Rückkehr auf die Lammfeste angeht. Seit zehn Jahren war sie nicht mehr da und hat ihre Geschwister nicht mehr gesehen. Nicht jeder empfängt sie mit offenen Armen, doch sie lässt sich nicht kleinkriegen und bleibt stark.
Aralorn ist eine loyale und selbstsichere Person, was sie dem Leser sympathisch macht. Ihr fällt es zwar schwer, andere an sich heran zu lassen, jedoch hat sie diese Probleme mit Wolf nicht.

Wolf ist selbst nicht emotional ganz stabil, was an seiner schweren Kindheit liegt. Noch immer zieht er sich manchmal zurück und verschließt sich. Doch er und Aralorn unterstützen sich gegenseitig.

Da die Autorin die beiden ausführlich beschrieben hat und man auch eine Entwicklung bei ihnen ausmachen kann, sind die Protagonisten sehr dreidimensional. Dies ist bei den Nebenfiguren weniger der Fall. Ihnen wird nicht die gleiche Aufmerksamkeit zuteil, dennoch reicht es aus, um sie nicht flach erscheinen zu lassen.


Aufmachung des Buches
Auf dem Taschenbuchcover sieht man Aralorn, eine Frau mit grünen Augen und braunem Haar. Sie trägt einen lilafarbenen Umhang, dessen Kapuze sie sich aufgezogen hat. An ihrer Seite befindet sich Wolf in seiner Tiergestalt. Im Hintergrund ist der Vollmond zu sehen. Auf dem Blau des Covers stechen die goldenen Buchstaben, die für den Titel gewählt wurden, gut hervor. Der Gesamteindruck des Covers ist gut; es passt zum Vorgängerband und außerdem auch zum Inhalt der Geschichte.


Fazit
„Aralorn – Der Verrat“ bildet einen guten Abschluss von Aralorns Geschichte. Das Buch mag nicht perfekt umgesetzt sein, dennoch habe ich letztlich nicht bereut es gelesen zu haben.


3 Sterne


Hinweise
Dieses Buch kaufen bei: amazon.de

Backlist:
Band 1: Aralorn - Die Wandlerin

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