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Julia Kuebler


Wann bzw. wie hast du deine Liebe zur Literatur entdeckt?

Als Kind habe ich bereits großes Interesse für Bilderbuch jeglicher Art gezeigt. Ich konnte sie mir stundenlang ansehen und freute mich natürlich sehr, wenn meine Eltern sie mir vorlasen. Allerdings schwand meine Bücher- und Leselust, als ich in die Schule kam und dort allmählich selbst lesen konnte. Doch im Jugendalter habe ich sie glücklicherweise wieder neu entdeckt und könnte mir heute eine Welt ohne Bücher kaum noch vorstellen.


Kannst du dich noch an dein Lieblingsbuch aus deiner Kindheit erinnern?

Ja, das kann ich noch zu gut. Mein absolutes Lieblingsbuch war der weit umstrittene „Struwwelpeter“. Dieses Buch hatten meine Großeltern und jedes Mal, wenn ich sie besucht habe, musste das Buch her und Opa hat es mir vorgelesen. Ich muss dazusagen: das Buch hat bei mir keine bleibenden Schäden, Albträume oder ähnliches verursacht. Ich habe es schlicht und ergreifend geliebt.


Welches Buch bzw. welche Bücher magst du (derzeit) am liebsten?

Oh das sind viele ... Aber besonders gerne habe ich das Buch „Hörst du mich, Venus?“ von Torey L. Hayden. Dieses Buch geht einfach unter die Haut. Weitere Bücher, die ich auch gerne ein zweites und drittes Mal lese, sind „Auf den zweiten Blick“ von Jodi Picoult, „Die leere Wiege“ von Ruth Dugdall, „Vergiss ihn nicht“ von Liane Moriarty sowie auch die „Biss-Bücher“ von Stephenie Meyer, die ich regelrecht verschlungen habe.


Welche Genres haben es dir besonders angetan?

Ich liebe Romane, besonders welche, die schicksalhafte Geschichten erzählen. Diese kann ich dann nicht mehr aus der Hand legen. Außerdem habe ich eine große Vorliebe für Bilderbücher. Zum einen wegen meiner beruflichen Tätigkeit als Erzieherin, zum anderen war ich als Kind schon großer Fan von Bilderbüchern und diese Vorliebe ist mir bis heute geblieben.


Welche Autoren liest du am liebsten?

Schwer zu sagen … Es gibt viele Autoren, deren Bücher ich gerne lese. Aber derzeit bin ich von den Romanen von Jodi Picoult absolut begeistert. Ihr gelingt es immer wieder aufs Neue, die Handlung aus vielen unterschieden Perspektiven zu durchleuchten und schafft somit viele verschiedene Facetten. Das finde ich einfach toll.


Hast du „Leserituale“? Liest du beispielsweise zu bestimmten Tageszeiten, an speziellen Orten, immer ein Buch nach dem anderen oder mehrere gleichzeitig?

Ja, meist lese ich am Abend im Bett, bis mir irgendwann die Äuglein zufallen. Gelegentlich lese ich auch tagsüber (besonders an schönen Sommertagen), dann lege ich mich in die Sonne und genieße sie mit einem guten Buch in der Hand. Manchmal nütze ich auch meine Mittagspause, um ein paar Seiten zu lesen.


Hörst oder liest du lieber Bücher?

Ich lese definitiv lieber Bücher. Es ist meiner Meinung nach einfach etwas anderes ein Buch in der Hand zu halten. Allein der Geruch der bedruckten Seiten, das Gefühl, eine Seite nach der anderen umzublättern, gefällt mir. Ebenso bin ich persönlich eher der visuelle Typ. Ich muss vieles selbst lesen, damit ich es besser aufnehmen kann. Bei Hörbüchern besteht die Gefahr des Abschaltens und das wäre einfach zu schade.


Wie bist du dazu gekommen, Bücher nicht nur zu lesen, sondern diese auch zu rezensieren?

Während meiner Ausbildung hatte ich das Fach Literatur- und Medienpädagogik. Die Dozentin brachte die Neuerscheinungen von Bilderbüchern, Jugend- und gelegentlich Erwachsenenliteratur mit und stellte uns diese vor. Sie schrieb über diese Bücher selbst Rezensionen und zeigte uns ihre veröffentlichten und abgedruckten Besprechungen. Ich mochte das Fach wirklich sehr gerne, da man somit auf dem neuesten Stand der Literatur gebracht wurde. Durch ihre Besprechungen und Buchvorstellungen wurde das Interesse des Rezensierens geweckt und durch Zufall bin ich auf eine Internetseite gestoßen, die Rezensenten suchte. Nachdem ich dort einige Bücher rezensiert habe, habe ich die Leser-Welt entdeckt und bin seit dieser Entdeckung hellauf begeistert!


Was macht dir am Rezensieren Spaß, was vielleicht weniger?

Ich finde es spannend, Bücher nicht nur zu lesen, sondern sie auch unter verschiedenen Gesichtspunkten zu betrachten. Es macht Spaß, seine eigene Meinung durch eine Rezension an andere weiterzugeben, sodass diese einen Eindruck über da Buch erhalten und sich gegebenenfalls aufgrund der Rezension für das Buch entscheiden.
Schwierig ist es Bücher wirklich negativ zu beurteilen. Es fällt mir schwer, denn ich denke stets an die Autoren, die sich viel Mühe gegeben haben und Gedanken hinter dem Buch hatten. Da fällt einem eine negative Kritik nicht leicht, dennoch ist sie manchmal angebracht.


Bei der Menge an Literaturportalen stellt sich die Frage, warum du dich entschieden hast, die Leser-Welt mit deinen Rezensionen zu unterstützen?

Ich habe schon mehrere Leser-Portale verfolgt, doch letztendlich empfand ich es bislang überall als ziemlich unpersönlich und teils unstrukturiert. Doch als ich dann die Internetseite der Leser-Welt das erste Mal gesehen habe, dachte ich sofort: die sieht aber professionell aus. Ich muss sagen, man sieht selten eine so gut strukturierte und übersichtliche Seite. Außerdem finde ich es schön, dass alle Rezensionen das gleiche Raster haben, sodass eine gewisse Gleichheit im Aufbau erkennbar ist. All diese Dinge sind mir sofort ins Auge gesprungen. Dann habe ich eine Anzeige gesehen, dass Rezensenten gesucht werden. Der Bewerbungsschluss war leider schon einen Monat vorbei, doch ich war so begeistert von dieser Seite und versuchte einfach mal mein Glück. Und tatsächlich bin ich jetzt hier und darf Mitglied der Leser-Welt sein.


Vervollständige bitte folgenden Satz: Lesen ist für mich …

... die Chance, in eine fremde Welt zu entfliehen und den Gedanken freien Lauf zu lassen.

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