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Bernd_Perplies_2011


Vielen Dank, Bernd, dass du dir wieder einmal Zeit für ein Interview mit mir nimmst! Da wir uns in der Vergangenheit bereits das eine oder andere Mal über deine Bücher und deine Arbeit als Schriftsteller unterhalten haben, möchte ich diesmal auf deine Übersetzertätigkeit eingehen. Wie bist du dazu gekommen, Romane ins Deutsche zu übersetzen?

Das begann in meiner Zeit beim Heel-Verlag. Ich habe dort während meines Studiums ein Praktikum gemacht; eigentlich bei deren Magazin „Space View“, einem Genre-Magazin, das sich dem Fantastischen in Film und TV widmet. Nach meinem Praktikum durfte ich Artikel für „Space View“ schreiben; das heißt, ich war der Redakteurin bekannt und habe erst mal zwei Jahre lang Artikel geschrieben. Irgendwann kam sie auf mich zu und fragte, ob ich mir auch vorstellen könnte, etwas für sie zu übersetzen. Da habe ich gesagt „Ja klar. Ich habe zwar Übersetzung nicht studiert, noch nicht mal Anglistik, sondern nur Germanistik, aber ich würde es auf jeden Fall gerne probieren.“ Und damit ging es dann los. Das war 2004. Zuerst habe ich für den Heel-Verlag ein paar Sachbücher übersetzt, Populärzeug über Hexen zum Beispiel, oder über die Welten der „Star Wars“-Filme. Später kam dann noch der Pegasus-Verlag dazu und noch etwas später Cross Cult.


Also gibt es keine bestimmten Voraussetzungen, die man als Übersetzer mitbringen muss? Wahrscheinlich wäre ein Fremdsprachenstudium aber schon hilfreich?

Ich denke das kommt darauf an, was man übersetzen will oder aus welcher Sprache man übersetzt. Wenn es um eher unbekannte Sprachen geht, muss man sie vermutlich studiert haben. Aber gerade im Bereich Englisch – Deutsch gibt es viele Quereinsteiger, die nicht unbedingt Anglistik studiert oder ein Übersetzungsstudium absolviert haben – obwohl es das natürlich gibt –, sondern die einfach sagen „Wir können sehr gut Englisch und vor allem können wir gut Deutsch“.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es fast noch wichtiger ist, gut Deutsch zu können – oder gut die Sprache zu beherrschen, in die man übersetzt –, als die Sprache, aus der man übersetzt. Denn es geht meist gar nicht so sehr darum, dass jeder Satz exakt stimmt, jedes Wort exakt übersetzt wurde, sondern darum, ein Buch zu produzieren, das am Ende in der Sprache, in die man übersetzt hat, gut zu lesen ist. Darum reicht es – sofern man sich nur im Bereich einfacher englischer Unterhaltungsliteratur herumtreibt –, wenn man ein solides Englisch beherrscht und gut in der deutschen Sprache bewandert ist.


Es ist sicherlich besonders interessant in dem Genre zu übersetzen, welches man selbst gerne liest – und in deinem Fall auch schreibt. So übersetzt du Fantasy- und Science-Fiction-Romane. Könntest du dir vorstellen, auch Krimis oder Thriller ins Deutsche zu übertragen?

Es ist sicherlich hilfreich, wenn man sich in dem Bereich auskennt, den man übersetzt. Wie oft hat man den Fall, dass man ein Buch mit einem speziellen Thema auf Deutsch liest und sich denkt „Das stimmt jetzt aber überhaupt nicht, was da steht. Das müsste eigentlich so und so und so übersetzt werden.“ Denn man kennt sich vielleicht mit diesem Thema aus und merkt, dass es beim Übersetzer nicht so war ... Und insofern übersetze ich bevorzugt Sachen, die ich kenne. „Star Trek“ kenne ich sehr gut, und gerade wenn es um kuriosere Dinge geht, etwa technische Begriffe, ist das schon hilfreich.
Ich könnte mir natürlich vorstellen, auch andere Sachen zu übersetzten. Ich habe ja für Heel ganz am Anfang beispielsweise Bücher über Hexen übersetzt. Da musste ich mich zugegebenermaßen furchtbar reinarbeiten, weil es ein ganz eigenes Vokabular gibt und ich anfangs keine Ahnung davon hatte. Das kann man sich größtenteils zusammenrecherchieren, aber natürlich könnte man trotzdem Fehler bei Begriffen machen, die einem gar nicht auffallen.


Es ist sicherlich nicht leicht, immer die passenden Worte parat zu haben. Wahrscheinlich ist das einfacher, wenn man in dem Thema drin ist. Um bei dem Beispiel der Hexen zu bleiben: wie gehst du damit um? Wird dann erst mal viel recherchiert, um den Text richtig übersetzen zu können?

Recherche ist auf jeden Fall ein Teil davon. Man kann sich eigentlich fast nie hinsetzen und sagen: „Okay, ich habe jetzt den englischen Text hier und tippe ihn runter.“ Das geht in den seltensten Fällen. Es gibt immer irgendwelche unbekannten Bereiche, in die der Autor vorgedrungen ist – sei es Astronomie bei „Star Trek“ oder irgendwelche Ritualvorbereitungen bei diesen Hexengeschichten, die ich übersetzt habe. Da ist auf jeden Fall immer Recherche nötig. Um bei dem Hexenbeispiel zu bleiben: Ich habe mich damals in entsprechenden Foren umgeschaut, Websites, die sich mit dem Thema beschäftigen, durchstöbert, musste schauen, wie gewisse Begriffe in den weiß-magischen Ritualen lauten und wie die Zutaten beschrieben werden. Schwer wurde es in diesem besonderen Fall, weil ständig irgendwelche Zaubersprüche in Reimform übertragen werden mussten und das in den seltensten Fällen 1:1 geht, wenn diese sich auch im Deutschen reimen sollten. Hier war wiederum Fantasie gefragt, neben der Recherche sicher ein wichtiges Handwerkszeug des Übersetzer.
Nochmal zum Thema Recherche: Auch bei den „Star Trek“-Übersetzungen in den letzten zwei Jahren habe ich praktisch immer meine mehrbändige Fakten-&–Info-Sammlung neben mir liegen und das Internetlexikon „Memory Alpha“ offen, um bestimmte Details nachzuschauen; zum Beispiel um nach einer deutschen Übersetzung irgendwelcher Getränke oder Krankheiten oder Außerirdischer zu suchen. Denn gerade bei „Star Trek“ muss man darauf, dass die Begriffe mit denen übereinstimmen, die in den Fernsehserien benutzt werden, sonst merken es die Leser und sind unzufrieden.


Also geht es auch gar nicht darum, wortwörtlich zu übersetzen, sondern vielmehr dem Sinn nach, damit es dann auch im Deutschen ‚richtig wirkt‘?

Auf jeden Fall. Es gibt viele Leute, die sagen, dass ein Übersetzer den Text auch ein bisschen bearbeiten muss. Das fängt bei Sachen an, die man einfach nicht übersetzen kann, wie zum Beispiel Wortspiele im Englischen, die im Deutschen partout nicht funktionieren – da kann man sich auf den Kopf stellen. Man könnte diese natürlich ganz holprig übersetzen, und dadurch ganz nah am Text bleiben, viel besser ist es jedoch, ein deutsches Wortspiel zu verwenden, das inhaltlich dem nahe kommt, was der Autor ursprünglich geschrieben hat.
Teilweise kommt es auch vor, dass Dinge im Originaltext falsch sind, also dass Autoren Logikfehler oder Inhaltsfehler produziert haben, weil sie einfach nicht darauf geachtet haben, dass die Figuren auf einmal zwischen Raumschiffdeck 3 und 5 vier Stockwerke mit dem Lift zurücklegen. In dem Moment sind wir Übersetzer auch als Korrektiv tätig und verändern bzw. verbessern den Text. So viel Freiheit hat man als Übersetzer schon.


In einigen Büchern werden die Eigennamen des Originals beibehalten, in anderen nicht. Wer entscheidet das - der Autor, der Übersetzer oder der Verlag?

Das kommt darauf an, ob es sich um eine Reihe handelt oder einen Einzelroman. Ich denke, bei einem Einzelband ist es dem Übersetzer überlassen, wie er damit umgeht. Der Autor wird meines Erachtens in den seltensten Fällen konsultiert – ich selbst habe das noch nie erlebt. Das ist immer eine Sache zwischen dem Verlag und dem Übersetzer.
Bei Reihen wird das vorher entschieden. So wurde bei „Star Trek“ vom Verlag Cross Cult entschieden, dass wir beispielsweise die Ränge der Raumschiffbesatzung auf Englisch lassen. Es heißt also „Ensign“, „Commander“, „Lieutenant“ – und das ist anders, als es Heyne gemacht hat. Heyne hat früher die „Star Trek“-Romane übersetzt und die haben diese Begriffe zum Teil eingedeutscht und etwa „Fähnrich“ statt „Ensign“ gesagt. Das ist eine Entscheidung, die vorher getroffen wird und die man dann möglichst durchhalten sollte


Als Übersetzer hat man mit dem Autor demnach gar keinen Kontakt? Auch nicht, wenn es Schwierigkeiten gibt, man also nicht weiß, wie man etwas übersetzen soll?

Ich denke, das ist auch von Fall zu Fall unterschiedlich. Es gibt sicherlich Übersetzer, die beim Autor nochmal nachfragen, wenn es um irgendwelche Details geht, die vielleicht unverständlich sind. Aber in meinem Fall war das bisher nicht so. Ich habe tatsächlich mit ein, zwei amerikanischen „Star Trek“-Autoren über Facebook Kontakt und ich könnte, wenn ich wollte, nachfragen. Man könnte natürlich fragen, wie der Autor das inhaltlich gemeint hat, aber man kann schlecht fragen, wie man etwas übersetzen soll, da dieser meist kein Deutsch kann und einem daher auch nur wenig behilflich sein kann. Da ist es tatsächlich besser, wenn man sich mit dem Verlag bzw. dem zuständigen Redakteur zusammensetzt oder per eMail austauscht und sagt „Wie könnte man das lösen?“ Oder vielleicht auch Kollegen, die an der Reihe mit übersetzen, zu Rate zieht.


Ist es als Übersetzer förderlich, wenn man selbst Autor ist? Oder bringt dies durchaus auch Schwierigkeiten mit sich, weil man dazu neigt, seinen eigenen Stil einzubringen?

Es ist meiner Meinung nach kein Schaden, wenn man selbst schreibt, weil es einem hilft, den Text so zu übertragen, dass er nachher ein angenehmes Deutsch hat, dass man ihn gut lesen kann. Viele Dinge im Englischen sind grammatikalisch ganz anders gelöst als im Deutschen, und wenn man zu nah am Originaltext bleiben würde, klänge es furchtbar holprig. Darum muss man auch sagen „Okay, ich nehm mir die Freiheit und teile einen Satz, der im Englischen vielleicht vier, fünf Zeilen hat, in zwei Sätze, weil es im Deutschen viel zu verschwurbelt und kompliziert wäre. Ich glaube, dafür hat man ein besseres Gespür, wenn man auch selbst schreibt. Tatsächlich kenne ich einige Leute, die sowohl schreiben als auch übersetzen: Andreas Brandhorst zum Beispiel oder Oliver Plaschka. Die Schwierigkeit, dass man versucht, dem anderen Roman seinen eigenen Stil aufzuzwingen, sehe ich nicht, weil man einen kompletten Text vorliegen hat und diesem sozusagen folgt. Man wird also selten verführt, seinen eigenen Stil, seine eigenen Floskeln, seine eigenen Vokabeln einzubringen – auch wenn es mitunter natürlich passiert.


Wie lange brauchst du in der Regel für die Übersetzung beispielsweise eines „Star Trek“-Romans mit ungefähr 300 Seiten?

Normalerweise geht das relativ konstant. Ich versuche von den kleinen Taschenbuchseiten, die die „Star Trek“-Romane im Original haben, 20 Buchseiten am Tag zu schaffen. Neuerdings mache ich es so, dass ich mit eBooks arbeite. Das ist mit einem breiten Monitor sehr praktisch, da ich links das Original und rechts das Word-Dokument habe und direkt hin und her schauen kann, was deutlich einfacher, als wenn ich das Buch auf dem Schoß oder als Loseblattsammlung vor mir liegen hätte. Dort wird etwas anders gerechnet, weil manche eBooks keine normalen Seitenzahlen haben, aber die angestrebte Menge pro Tag bleibt gleich. Das heißt, ich brauche ungefähr 15 bis 20 Arbeitstage – manchmal schafft man sein Pensum ja einfach nicht –, daran schließen sich noch einmal ein oder zwei Wochen für Korrekturen an. Mit eineinhalb Monaten konzentrierter Arbeit ist man ganz gut dabei.


Wer liest Übersetzungen Korrektur? Muss dabei das Original mit der Übersetzung verglichen oder nur darauf geachtet werden, ob der deutsche Text keine grammatikalischen sowie Rechtschreibfehler aufweist?

Wie genau das vor sich geht, kann ich nicht sagen. Ich weiß, es gibt eine Korrektur – es liest also mindestens eine Lektorin oder ein Lektor nochmal über den Text drüber und manchmal auch der Redakteur, der die Reihe betreut –, um zu schauen, ob sich nicht bei der Übersetzung irgendwelche Fehler eingeschlichen haben. Es passiert einem schon mal, wenn man so konstant und auch so viel übersetzt, dass man mal eine ungeschickte Formulierungen wählt oder Wortwiederholungen produziert. Wie bei jedem Roman, der überarbeitet wird, werden auch Übersetzungen nochmal überarbeitet, um ihnen ein gefälliges Endbild zu geben.


Kannst du dir die Bücher aussuchen, oder musst du übersetzen was dir von den Verlagen angeboten wird?

Das hängt davon ab, wie sehr man davon leben will oder muss. Wenn ich ein reiner Übersetzer wäre, würde ich wahrscheinlich auch Sachen übersetzen, auf die ich gar keine Lust habe, weil schlichtweg das Geld reinkommen muss. Man braucht einfach alle 1,5 bis zwei Monate ein neues Buch, sonst reicht es finanziell nicht.
Dadurch, dass ich noch im Deutschen Filminstitut in Wiesbaden arbeite und selbst Romane schreibe, übersetze ich nur das, worauf ich Lust habe. Ich kann im Jahr noch zwei, maximal drei Bücher neben meinen anderen Arbeiten übersetzen, und da selektiere ich schon. Ich habe daher auch schon Angebote ausgeschlagen, obwohl sie ganz gut bezahlt gewesen wären, weil ich es zeitlich einfach nicht schaffe und dann lieber das übersetze, woran ich auch wirklich Spaß habe.


Heißt das denn auch, dass ein Autor nicht unbedingt einen festen Übersetzer hat – auch nicht für eine Reihe -, oder wird insbesondere bei Reihen schon darauf geachtet, dass es möglichst ein Übersetzer bleibt, damit der Stil möglichst gleich bleibend ist?

Meiner Meinung nach versucht ein Verlag schon einen festen Übersetzer zu gewinnen wenn es um eine Reihe geht, weil dieser einfach den Stil, die Vokabeln und die Hintergründe kennt. Manchmal geht das, manchmal aber auch einfach nicht. Im „Star Trek“-Bereich ist es beispielsweise so gewesen – Cross Cult hat ja mehrere Reihen, „The Next Generation“ zum Beispiel, oder den „Enterprise Relaunch“ oder „Deep Space Nine“ –, dass ich einfach nicht die Zeit hatte, „The Next Generation“ komplett zu betreuen. Der erste Band wurde von einer Kollegin übersetzt, der zweite von mir, der dritte wieder von der Kollegin, der vierte, fünfte und sechste wieder von mir. Die neuen Reihe, die bei Cross Cult jetzt erscheint – „Star Trek Enterprise“, basierend auf den Abenteuern von Captain Archer, die 100 Jahre vor Captain Kirk spielen –, habe ich komplett übernommen. Der erste Band kommt in den nächsten Tagen raus und die anderen Bände werde ich im Halbjahresabstand übertragen. Das hat den Vorteil, dass sich nur einer wieder in die Serie reinschauen muss – und das muss man tatsächlich, um die Fachvokabeln zu beherrschen.


Wenn man wollte, kann man also tatsächlich auch vom Übersetzen leben? Oder ist das – ähnlich wie beim Dasein als Autor – eher schwierig?

Ich glaube, dass es als Übersetzer sogar einfacher ist, davon zu leben, denn als Autor, weil für den deutschen Buchmarkt unglaublich viel übersetzt wird. Die Menge an Lizenzbüchern, die übertragen werden, ist irre. Es werden daher auch ständig Übersetzer gesucht. In der Zeit, die ich nun schon übersetze, habe ich leider bereits mehrfach Angebote ausschlagen müssen. Ich hatte beispielsweise bei einem großen Belletristikverlag einfach mal angefragt, habe gesagt „Ich übersetze für Heel und Pegasus-Spiele, hättet ihr vielleicht auch mal was für mich?“, und habe gar nicht groß damit gerechnet, dass da irgendwas zurück kommt (denn die haben doch bestimmt ihre Übersetzer …). Es hat jedoch nur zwei oder drei Monate gedauert und dann kam die Anfrage: „Können Sie für uns ein Buch übersetzen?“ Es ging leider zu dem Zeitpunkt gar nicht, weil ich gerade einen Roman schrieb. Und dann kam kurz darauf sogar nochmal eine Anfrage. Erst gestern habe ich gehört, dass ein anderer Verlag händeringend Übersetzer sucht, weil ganz viele Bücher übertragen werden wollen. Man kann davon also schon ganz gut vom Übersetzen leben, wenn man sich ein wenig kümmert und ein gewisses Netzwerk hat. Dieses braucht man schon, denn die Sachen werden alle als Freelancer-Jobs angeboten – man ist also nirgends angestellt und muss schauen, dass man Aufträge an Land zieht. Aber wenn man sich auf sein Handwerk versteht, am Ball bleibt und seine Leute kennt, ist das gar nicht so schwierig.


Hast du aktuell ein Buch, das du übersetzt? Oder machst du derzeit Pause?

Im Moment habe ich Übersetzerpause, weil ich an meinem Roman schreibe. Aber ich werde im Juni den zweiten „Star Trek Enterprise“ übersetzen.


Ich bedanke mich herzlich für das Interview, Bernd.

Ich danke ebenso.


Hinweis: Dieses Interview wurde live am 19.03.2011 auf der Leipziger Buchmesse geführt.

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