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Montagsfrage

 

Lange ist es her, seit hier die letzte Montagsfrage beantwortet wurde. Nach Urlaub und Krankheit und jeder Menge Verpflichtungen ist nun aber endlich wieder ein wenig Zeit übrig und die nutze ich gerne, um Svenjas dieswöchige Montagsfrage zu beantworten: Würdest du sagen, dass du beim Buchkauf einen bestimmten Coverdesign-Stil bevorzugst?

Nach all der Zeit bin ich scheinbar ein wenig aus der Übung, was Montagsfragen anbelangt, denn zuerst wollte mir gar keine rechte Antwort auf die Frage einfallen. Ich neige schon zu Cover-Käufen, kann aber nicht sagen, dass ich da einen bestimmten Stil bevorzuge. Das Cover muss einfach zum Genre und zur Geschichte passen und sich gleichzeitig ein wenig von der breiten Masse abheben. Deswegen fällt es mir auch viel leichter, Dinge zu benennen, die ich beim Coverdesign gar nicht mag.

Zum Beispiel diese ewigen Mädchengesichter auf Jugendbüchern. Davon hab ich in den letzten Jahren – seit „Biss zum Morgengrauen“ damals den Trend gestartet hat – wirklich genug gesehen und meistens passen die dargestellten Mädchen noch nicht mal sonderlich gut zur Geschichte.
Im Thriller-Genre hingegen hab ich definitiv genug weiße Bücher mit dramatisch-roter Schrift gesehen. Auch die sahen irgendwann einfach alle gleich aus und ich war teilweise nicht mal mehr sicher, welche Titel ich bereits angeguckt hatte, weil die nicht so recht zu unterscheiden waren.

Sehr gut gefällt mir hingegen der Schattenschnitt-Design-Trend im Jugendbuchbereich wie zum Beispiel die Bücher von Mechthild Gläser:
Emma der Faun


Ein Cover-Highlight ist für mich auch die New York Diaries Reihe von Ally Taylor und Carrie Price. Die Bücher heben sich angenehm von der Liebesroman-Masse ab und die Idee, das Bild in den Titelschriftzug statt dahinter zu packen gefällt mir super:
Sarah


Ein wenig älter, aber von mir dieses Jahr neu entdeckt sind die Bücher von Ben Aaronovitch. Auch die haben ein ganz eigenes Coverdesign. Die Serienzugehörigkeit ist direkt zu erkennen, trotzdem sieht jedes Buch einzigartig aus und die Gestaltung passt zur jeweiligen Handlung:
Die Fluesse von London


So wirkliche Stilrichtungen waren das jetzt nicht, aber dafür mal eine Sammlung meiner diesjährigen Lieblingscover :-)

 

 

 

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