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Erwecke den Drachen in Dir

Endlich ein Seelenverwandter! Rintaro ist froh, in dem scheuen Marokichi einen Verbündeten gefunden zu haben. Denn auch er durchlebt körperliche Qualen in der Nähe von Mädchen. Sofort tun die beiden sich zusammen und wollen den Unterwäsche-Dieb schnappen, der neuerdings sein Unwesen treibt. Doch plötzlich ist Marokichi wie vom Erdboden verschluckt und Gerüchte um ein schwarzes Monster machen die Runde. Detektiv Rintaro, übernehmen Sie!

 

Dragons Rioting 4 

Originaltitel: Dragons Rioting 4
Autor: Tsuyoshi Watanabe
Übersetzer: Etsuko Tabuchi und Florian Weitschies
Illustrator: Tsuyoshi Watanabe
Verlag: Kazé Manga
Erschienen: 6. Oktober 2016
ISBN: 978-2-88921-762-5
Seitenzahl: 173 Seiten
Altersgruppe: ab 12 Jahre (Empfehlung des Rezensenten)

 


Die Grundidee der Handlung
Endlich scheint Rintaro einen Verbündeten gefunden zu haben: Marokichi scheint es in Gegenwart von erotischen Frauen ebenso zu gehen, wie Rintaro. Als plötzlich in der Schule die Unterwäsche von Mädchen abhanden kommt, erklärt Rintaro sich bereit, den merkwürdigen Fall zu übernehmen. Schnell stellt er fest, dass es sich bei dem Dieb nicht um einen Lustmolch seiner Klassenkameraden dreht. Und auch Marokichis merkwürdiges Verhalten lässt den Detektiv in Spe aufhorchen.

Mit überragenden Zeichnungen, skurrilen Charakteren und jeder Menge Erotik setzt der Autor Rintaros Reise fort. Hinzu kommt ein Humor, dem es an nichts fehlen lässt. „Dragons Rioting“ Band 4 ist eine perfekte Mischung aus tollen Bildern, grandioser Action und deren Zeichnungen, sowie lachen und staunen zusammen.


Beurteilung der Zeichnung / Textdarstellung
Im vierten Band stecken vor allem neue Nebencharaktere drin, die es gewaltig in sich haben. Da ist zum einen Marokichi, der ähnlich wie Rintaro mit größeren Problemchen in Gegenwart von Frauen zu kämpfen hat. Marokichi wird, wie alle Figuren, mit feinen sauberen Linien gezeichnet. Er hat ein rundes Gesicht mit abgerundeten Kinn, was ihn streckenweise jugendlicher erscheinen lässt. Markant sind seine sehr zackigen Haare und die großen Augen, die oft vom Zeichner nur als runde Kreise dargestellt werden, welche unter dem Haar hervorgucken. Dadurch entsteht teilweise der Eindruck, die Figur wäre trottelig, gar dämlich. Das mag so gewollt sein und trägt zum humorvollen Teil des Mangas bei, steckt jedoch mehr dahinter als man zunächst annimmt.

Brillant vom Zeichner umgesetzt ist Marokichis Wendung. Kommt er mit Erotischem in Kontakt, verwandelt er sich in eine Art mutiertes Biest, was einem muskelbepackten „Hulk“ ähnelt. Hier ist die zeichnerische Gratwanderung Marokichis von enormer Bedeutung, und so gravierend diese klingt, so wird sie auch fantastisch und wirklich lustig umgesetzt.

Auch Mels Schwester taucht endlich auf. Nachdem man einiges von ihr in vorherigen Bänden gehört hatte, ist sie nun mit von der Partie. Obwohl alle weiblichen Figuren von Watanabe sehr großzügig kurvenreich und erotisch dargestellt werden, zeigt er bei Ren eine neue Facette. Sie ist durchaus schön anzuschauen und sexy, jedoch zeigt sie weniger Haut und brilliert durch Kleidungsstil und Kampf. Ren kommt in orangen Hotpants daher und trägt eine detaillierte Bluse mit Rüschen. Sie wird mit spitzem Kinn sowie grünen scharfen Augen gezeichnet und trägt zwei unauffällige Schleifchen im weißem Haar.

Wie bereits bekannt, lebt der Manga größtenteils von den ausgearbeiteten Figuren und deren Kämpfen. Besonders die Actionszenen lassen es an nichts fehlen und wirken spannend und unterhaltend. Parallel dazu kann der erotische Aspekt nicht ausgeblendet werden, spielt er doch eine tragende Rolle der Gesamtgeschichte. Hierzu gesellt sich der wirklich unschlagbare Humor der Protagonisten, allem voran Rintaro und jetzt auch Marokichi. Kleine Anmerkung meinerseits: Neben den gnadenlos guten Lachern liebe ich die diversen Anspielungen auf andere bekannte Formate wie „Dragon Ball, „Tatort“ oder „Final Fantasy“. Es ist einfach ein Spaß, wie der Autor die reizende Story mit dem lustigen Touch untermauert und dazu noch die übertrieben quirligen Zeichnungen: ein Muss für jeden, der neben Spannung auch noch lachen will.

Letzteres ist der sprachliche Aspekt, der natürlich in Kämpfen, aber auch im humorvollen Teil des Comics besonders zur Geltung kommt. Es ist definitiv genug Text, der unterhält und passgenau zur Story beiträgt. Auch hier bilden die Charaktere einen eigenen Sprachgebrauch, welche den Wiedererkennungswert der Figur steigern, bzw. unterstützen.


Aufmachung des Manga
Ren ziert das Cover des vierten Bandes, was zum ersten Mal ungewöhnlich ist. Ungewöhnlich deshalb, weil sie nicht wie sonst alle Figuren viel Haut zeigt, oder Erotik und Kurven präsentiert. Sie steht anmutig in Pose und steckt zwar den Hintern raus, jedoch in liebreizend weiblicher Pose ohne übertriebenen Erotik-Faktor. In der Hand hält sie ihr Board, dass sie zum Kämpfen benutzt. Mittig steht der Titel im bekanntem Artwork, oberhalb rechts die große 04.

Die Rückseite zeigt wie immer oberhalb den Buchrückentext zum aktuellen Band, sowie Unterhalb drei Panels, in dem jeweils ein Charakter gezeigt wird. Makoto erscheint in orangem Glanz, zeigt viel Haut und posiert Kampfbereit mit ihrer Waffe. Marokichi steht in Blau da, wie ein schüchterner Trottel und Keiko zeigt in Gelb ihre Kampfbegrüßung. Die ersten Seiten kommen wie gewohnt in Farbe daher.


Fazit
Kampf, Sex und Lachen!!! Was will man mehr? Gelungene Fortsetzung mit spannenden Ereignissen.


4 5 Sterne


Hinweise
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Backlist:
- Band 1
- Band 2
- Band 3

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