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Der einst angesehene Schönheitschirurg Elijah Creem, polizeibekannt für seine Vorliebe für Drogen und junge Mädchen, sitzt dank Detective Alex Cross im Gefängnis. Während Creem Pläne für ein neues Leben schmiedet, ist Alex bereits mit dem nächsten Fall beschäftigt: In Washington, D.C., werden kurz hintereinander drei grausam verstümmelte Frauenleichen gefunden. Gerüchte über drei skrupellose Serienkiller versetzen die Stadt in Angst und Schrecken. Noch nie stand Alex Cross unter so großem Druck, eine Mordserie aufzuklären, und daher merkt er nicht, dass jemand ihn beobachtet – jemand, dessen Durst nach Rache keine Grenzen kennt …

 

Alex Cross Run 

Originaltitel: Alex Cross, Run
Autor: James Patterson
Übersetzer: Leo Strohm
Verlag: blanvalet
Erschienen: 18.01.2016
ISBN: 978-3-7341-0180-9
Seitenzahl: 416 Seiten

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Die Grundidee der Handlung
Die Kurzbeschreibung auf der Buchrückseite gibt bereits einen guten Ausblick auf die turbulenten Ereignisse, die Alex Cross - und damit auch dem Leser - kaum Zeit zum Luftholen lassen. Einmal mehr schlagen die Ereignisse über dem liebgewonnenen Ermittler und Familienvater zusammen und Alex strampelt zwischenzeitlich darin wie ein Ertrinkender auf der verzweifelten Suche nach Halt.

"Nichts hemmt einen Menschen stärker als der Mangel an Hoffnung." (Seite 45)


Stil und Sprache
Mit messerscharfer Zunge wird der Prolog in 1. Person aus Alex Cross' Sicht erzählt. Dass es dabei direkt zur Sache geht, dürfte Kenner des Autors bzw. der Alex-Cross-Reihe nicht überraschen und trägt dazu bei, dass das Erzähltempo von der ersten Seite an hochgehalten wird. Die gewohnt kurzen Kapitel enden nicht selten mit Cliffhangern, was ebenfalls dazu verleitet, Seite um Seite zu verschlingen. Alex ist ein leidenschaftlicher, herzlicher und mitfühlender Mensch und genau das spiegelt sich im Erzählstil wieder, der wiederum ebenso von Pattersons klarem Stil und den teils nüchtern betrachteten Fakten gekennzeichnet ist. Der Spannungsbogen ist durchgehend straff gespannt, immer wieder durchsetzt von Spannungsspitzen, die es unmöglich machen, das Buch aus der Hand zu legen. Alles strebt auf ein nervenaufreibendes, emotionsgeladenes Finale zu, das ein würdiger Abschluss für Cross' neuesten Fall ist.


Figuren
Alex Cross liebt seinen Beruf ebenso sehr wie seine Familie, doch beides unter einen Hut zu bringen ist wahrlich nicht immer einfach. Alex überschreitet durchaus Dienstanweisungen und Grenzen, ist sich dessen bewusst und lässt den Leser an seinen Gedanken und Beweggründen teilhaben. Er ist halt auch nur ein Mensch - wenn auch kein realer (was man bei der vielschichtigen und lebendigen Ausarbeitung glatt vergessen könnte). Darüber hinaus ist es vor allem seine Familie, die in diesem Buch eine Rolle spielt, wohingegen sein bester Freund Sampson eher eine Nebenrolle inne hat. Schade, dass dieser immer öfter im Abseits steht, denn er ist eine imposante Persönlichkeit.


Aufmachung des Buches
Das Buch ist als Broschur im blanvalet-Verlag erschienen und fügt sich von der Covergestaltung her gut in die Reihe ein. Der die Treppen hochlaufende Mann passt gut zum Titel, nicht ganz so gut jedoch zum Inhalt, denn Alex Cross ist kein Mensch, der einfach wegläuft, sondern jagt. Das Buch selbst ist in vier Teile zuzüglich Pro- und Epilog unterteilt. Die insgesamt 114 Kapitel sind schlicht durchnummeriert.


Fazit
Ein spannender und flott zu lesender Thriller, der vom dem Ermittler Alex Cross einmal mehr Höchstleistungen fordert.


4 5 Sterne


Hinweise
Dieses Buch kaufen bei: amazon.de oder deinem Buchhändler vor Ort

Backlist:
Band 14: Fire
Band 15: Heat
Band 16: Storm
Band 17: Cold
Band 18: Dark

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