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Eric Berg 1


Die Buchmesse in Leipzig ist immer eine großartige Gelegenheit Autoren live zu erleben, und dieses Mal hatte ich die Gelegenheit Eric Berg ein paar Fragen zu stellen. Sein Kriminalroman „Die Schattenbucht“ ist kurz zuvor erschienen und so plauderte ich mit ihm ein wenig über den Roman, das Schreiben an sich und seine Lesegewohnheiten.


Im Februar ist mit „Die Schattenbucht“ Ihr mittlerweile dritter Kriminalroman im Limes Verlag erschienen. Können Sie unseren Lesern kurz beschreiben, worum es in Ihrem neuen Roman geht?

In „Die Schattenbucht“ geht es darum, dass ganz normale Menschen - Menschen wie du und ich - zu Verbrechern werden. Alle meine Krimis drehen sich um Fälle, wo normale Menschen ohne einen Mord zu planen in ein Verbrechen hinein schlittern, wenn man so will. Aus einer bestimmten Situation heraus begehen sie ein Verbrechen, von dem sie am Tag davor oder in der Woche davor nicht geglaubt hätten, dass sie zu so etwas fähig wären. Es ist also kein geplanter Mord, Affekt ist es aber auch nicht, es ist eine spezielle Situation, die sie zu Verbrechern macht. Deswegen hab ich in „Die Schattenbucht“ auch ein Zitat von Goethe vorangestellt, das lautet: „Ich habe noch nie von einem Verbrechen gehört, das ich nicht auch hätte begehen können.“ Und das ist mit dieser Normalität gemeint: wir alle –Anwesende natürlich ausgenommen [lacht] – könnten unter bestimmten Umständen zu Verbrechern werden.


Die klassischen Polizei-Ermittlungen findet man in Ihren Romanen nicht, stattdessen ist in „Die Schattenbucht“ zum Beispiel die Psychologin Ina Bartholdy auf der Suche nach der Wahrheit. Entscheiden Sie sich bewusst gegen die klassische Kriminalroman-Besetzung oder ergibt sich das einfach aus der Handlung?

Natürlich interessiert mich auch die Aufklärung eines Verbrechens, aber im Wesentlichen geht es mir eben darum diese Normalität darzustellen, die Umstände zu beschreiben, unter denen wir zu Verbrechern werden können. Das können die unterschiedlichsten Umstände sein. Deswegen sind meine drei Bücher auch jeweils anders gelagert, aber das Verbindende ist, wie Sie richtig gesagt haben, immer dieser etwas andere Aufbau weg von der klassischen Ermittlung. Mich interessiert das einfach so mehr. Der klassische Aufbau - jemand wird umgebracht, jemand ermittelt, am Ende wird derjenige natürlich geschnappt - das ist für mich persönlich nicht so interessant.


Egal ob ihre Protagonistin oder die vielen Verdächtigen – für mich wirkten alle Figuren in „Die Schattenbucht“ unglaublich lebendig und so, als könnte man sie tatsächlich mal eben so auf dem Darß treffen. Wie gehen Sie bei der Entwicklung von so lebendigen Figuren vor? Sind das echte Charaktere und sie wandeln die nur ab oder ist alles rein fiktiv?

Es gibt Vorbilder für viele Figuren, nicht für alle, aber für viele. Die übernehme ich allerdings nicht eins zu eins. Die würden sich nicht wiedererkennen, wenn sie den Roman lesen würden. Die bekommen natürlich andere Namen, das versteht sich ja von selbst [lacht], und andere Berufe. Sie bekommen auch andere Charaktereigenschaften, die meine Vorbilder in Wirklichkeit nicht haben, während ich anderes wiederum weglasse, was sie eigentlich haben. Es ist also eine Mischung aus realen Vorbildern, aber das ist sicher nur das eine. Zusätzlich gehe ich sehr lange mit meinen Figuren spazieren - sage ich dazu immer. Monate bevor ich die erste Zeile schreibe, denke ich schon über diese Figuren nach und deswegen sind sie mir sehr vertraut, wenn ich dann mit dem Roman anfange.
Die Figuren stehen also schon vor der Handlung und die Handlung entsteht aus den Figuren heraus und nicht umgedreht. Ich hab zwar am Anfang einer Handlung einen Satz, im Fall der Schattenbucht könnte das der Satz gewesen sein „Ganz normale Leute planen ein Verbrechen. Warum tun sie das?“ So und da weiß ich erstmal noch gar nichts über die Handlung. Ich weiß nichts über diese Leute, ich weiß nicht, was da passieren wird, wer ums Leben kommt und so weiter. Das weiß ich alles nicht. Und dann mach ich mich eigentlich erst an die Figuren. Ich weiß also ganz grob und grundsätzlich, worum es eigentlich gehen soll – um normale Leute, die ein Verbrechen begehen – und dann muss ich diese Figuren erfinden und wenn ich dann die Figuren habe, dann entsteht daraus die Handlung.


In der Gegenwartsperspektive begleiten wir die Psychologin Ina Bartholdy auf der Suche nach der Wahrheit, in der Vergangenheitsperspektive wählen Sie verschiedene andere Sichtweisen. Wie entscheiden Sie, aus welcher Perspektive sie das erzählen – was ja schon einen sehr starken Anteil daran hat, wie die Handlung sich dann entwickelt?

Man darf nicht zu viele Perspektiven wählen, sonst wird das so unübersichtlich für den Leser. Wenn ich zum Beispiel zehn Perspektiven habe, dann verschwindet die Konzentration. Man kann mit so vielen Figuren gar nicht mitgehen, das geht nicht, also fallen immer welche rüber. Deswegen nehme ich lieber drei oder vier Perspektiven und da muss ich aus dem Bauch heraus entscheiden, wer für den Fortgang der Geschichte einfach das meiste Potential bietet, auch um in diese Figur reinzugehen, um sie zu verstehen. Ein Beispiel aus der Schattenbucht: warum habe ich nicht Romy, die kleine Bäckereiverkäuferin, als Perspektive genommen? Weil sie mir zu unbedarft ist, weil sie sich zu wenig Gedanken macht. Das ist eine Figur, die nicht das Potential hat, das man ihr über 40 Seiten während eines Buches folgen will. Also muss ich abwägen, wen nehme ich rein, über wen erzähle ich nur etwas. Das sind dann immer so drei oder vier Leute, zusätzlich natürlich Ina Bartholdy mit ihrer ganz speziellen Sichtweise auf der einen Zeitebene. Und auf der anderen Zeitebene wechselt es eben zwischen den drei oder vier.


Die bereits angesprochene Ina Bartholdy, die in „Die Schattenbucht“ die Hauptrolle übernimmt, spielt in Ihrem Roman „Das Küstengrab“ bereits eine kleine Nebenrolle. Werden wir sie in weiteren Romanen wiedertreffen?

Das weiß man nie, aber für den nächsten Roman ist sie nicht angedacht, bis jetzt.

Während ich an „Das Küstengrab“ schrieb, ging mir schon die Idee zu „Die Schattenbucht“ durch den Kopf. Bei mir ist das immer so, während ich an einem Buch schreibe, kommt mir schon die Idee fürs nächste, manchmal sogar schon fürs übernächste – was dann irgendwann sogar ein bisschen zu viel wird. Mit so vielen unterschiedlichen Figuren spazieren zu gehen … Irgendwann wird der Pulk dann doch ein bisschen zu groß [lacht] Als ich also am Küstengrab schrieb - in dem Ina Bartholdy ja nur wenige Szenen auf wenigen Seiten hat - da dachte ich mir, dass sie eigentlich eine gute Ermittlerfigur abgeben würde. Sie ist einerseits als Psychologin neugierig, andererseits aber eben keine typische Ermittlerin und sowas finde ich persönlich immer interessanter als Polizisten. Wieder sind es, wenn man so will, also ganz normale Leute, die aus irgendeinem Grund heraus die Recherche aufnehmen.


Eine Gemeinsamkeit ihrer bisherigen Kriminalromane für Erwachsene ist der Handlungsort an der deutschen Küste, meistens kombiniert mit der passenden, düster-nebligen Stimmung. Da Sie auf Gran Canaria leben, dürfte das ja eher nicht den Bedingungen beim Schreiben entsprechen. Wie versetzen Sie sich in die Stimmung für einen düsteren Kriminalroman während sie im warmen Sonnenschein sitzen?

[lacht] Erstens sitze ich nicht immer auf der sonnigen Insel, also ich lebe ja nur zeitweise auf Gran Canaria, nicht das ganze Jahr. Aber das hat eigentlich weniger damit zu tun. Es ist so: ich habe früher historische Romane geschrieben und das ist eine gute Schule, denn man kann ja nicht durch diese Vergangenheit gehen. Man kann recherchieren, ich kann Lexika und Geschichtsbücher lesen, ich kann irgendwo hinfahren, es mir angucken und sehe eine Ruine, aber ich kann nicht leben wie die Leute damals, ich kann nicht denken wie die Leute damals. Ich kann nicht durch eine Stadt gehen von damals. Das geht alles nicht. Man muss zwangsläufig imaginieren, weil die Recherche ihre Grenzen hat und da habe ich das Imaginieren gelernt, dieses völlige sich in etwas hineinversetzen bzw. es zumindest zu versuchen - in ein anderes Land, in eine andere Zeit, in einen anderen Kontext, in eine Gesellschaftsschicht, die man selbst nicht kennt. Genauso ist es, wenn man Krimis schreibt, denn auch da hat das Nachempfinden ja seine Grenzen. Denn ich kann ja unmöglich selbst zum Mörder werden, nur um mich in einen Mörder hineinzuversetzen.

Ich war natürlich überall vor Ort. Aber ich bin nicht der Typ, der dann rumrennt und überall Fotos macht und sie sich anguckt, wenn er dann bestimmte Szenen schreibt. Oder Bildbände kauft oder ich weiß nicht was. Sondern ich versuche das alles aus meiner Erinnerung herauszuholen. Deswegen bin ich ja auch so wenig detailliert, was die Ortschaften oder Gebäude angeht. Ich beschreib ja nicht den Kirchturm, wie der jetzt aussieht und das da drei Glocken drinhängen und nicht nur eine und das unten eine Parkbank steht, die wackelt und daneben ist ein Mülleimer der immer überquillt und nie geleert wird. Solche Sachen kommen ja in Regionalkrimis sehr viel vor. Aber ich schreibe keine Regionalkrimis. Ich hab oft keine Ermittler aus der Region, die kommen von ganz woanders. Ich mache keine detaillierten Gebäudebeschreibungen und ich selbst komme auch nicht aus der Region. Also die typischen Zutaten zu einem Regionalkrimi fehlen alle völlig. Ich versuche, die Atmosphäre einzufangen und ich bin immer sehr stolz, wenn mir auf einer Lesung einer begegnet, der mir dann sagt „Ich komme von da oder ich fahre seit dreißig Jahren dahin in Urlaub oder ich hab da mal zehn Jahre gelebt und die Atmosphäre haben sie so toll eingefangen.“ Darum geht’s mir. Und das kommt alles aus meiner Erinnerung heraus, wie ich das damals empfunden habe und welche herausragenden Kennzeichen einer Insel ich erfasst habe. Bei Poel war das diese Flachheit, dieses absolut pfannkuchenflache. Damals in der Unterkunft, als ich auf Poel war, konnte ich vom ersten Stock dieser Pension aus über Wiesen blicken und das Meer war auch zu sehen. Es war schon Dämmerung und es sah wirklich so aus, als würden die Kühe über das Meer laufen und die Segelboote über Wiesen fahren, weil das Meer und die Wiesen allesso ineinandergriffen . Das war das Markenzeichen von dieser Insel für mich, das ich aufgenommen habe.


Eric Berg 2Wie darf man sich denn Ihren Schreiballtag vorstellen?

Preußisch [lacht] Obwohl, so preußisch auch wieder nicht, dass ich auf die Minute anfange, aber so zwischen acht und neun Uhr fange ich normalerweise zu schreiben an und höre zwischen ein und zwei Uhr auf. Das ist dann aber auch nach Lust und Laune oder manchmal habe ich einen Abschnitt beendet und sag mir dann wegen einer halben Stunde fang ich jetzt nicht den nächsten an. Aber es sind immer vier bis fünf Stunden und das eigentlich jeden Tag, außer ich bin krank oder es steht was ganz besonderes wie jetzt eine Reise an. Aber selbst auf Reisen schreib ich im Kopf. Ich saß zum Beispiel gestern in der Lobby des Hotels und hab eine Viertelstunde auf jemanden Warten müssen und bin wieder spazieren gegangen – im Sitzen halt – mit meinen Figuren. Also es wird immer geschrieben. Deswegen weiß ich auch ungefähr, wann ich meine circa vierhundert Seiten fertig haben werde, mit Überarbeitung und allem.


Sie schreiben ja nicht nur Kriminalromane für Erwachsene, sondern es ist jetzt auch gerade ihr zweiter Thriller für Jugendliche erschienen. Wie unterscheidet sich da der Schreibprozess? Die sind ja deutlich kürzer und anders angelegt.

Überraschenderweise kam mir das sogar entgegen – damit hatte ich gar nicht gerechnet. Es war nicht meine Idee zu sagen, das sollen nur 150 Seiten oder so werden, sondern der Verlag hat gesagt, das wäre so eine Größe, die er ansprechend findet und dann haben wir uns darauf Pi mal Daumen geeinigt.

Was ich in den Thrillern drin habe – und in meinen Eric Berg Krimis im Gegensatz zu diesen Jugendthrillern nicht – sind diese O-Töne von den Jugendlichen. Das war so toll, denn diese Kapitel sind geflutscht, da hab ich geredet wie mir der Schnabel gewachsen ist. Plapper plapper plapper. Natürlich muss man da immer auch drüber gehen und sich auch mal am Riemen reißen, damit das nicht ausufert. Aber das war eine tolle Erfahrung, diese O-Töne. Ganz unterschiedliche Figuren dicht aneinandergedrängt zu beschreiben und alle haben so einen unterschiedlichen Charakter. Die Schüchternen, die Forschen, die Gewaltbereiten, die Zornigen sozusagen, die Streber und so weiter. Die unterschiedlichsten Charaktere und das alles in eine Geschichte zu packen – das fand ich sehr interessant. Und diese O-Töne haben mir riesig viel Spaß gemacht. Allerdings kann man das auch nur für eine begrenzte Anzahl von Büchern so machen, weil man irgendwann alle Charaktere, alle Typen so ein bisschen durch hat und dann würde das nur noch alles wiederholen. Ein bisschen variieren, aber es wäre nichts neues mehr und ich möchte eigentlich immer neue Sachen machen. Deswegen habe ich auch keine Serienhelden, also der zehnte Fall von Inspektor soundso, das liegt mir nicht so. Es können schon mal Figuren aus dem einen Buch im anderen auftauchen, wie jetzt Ina Bartholdy. Ich schließe auch nicht völlig aus, dass mal eine Figur von den bisherigen Büchern wieder in einem anderen auftaucht, aber der zehnte Fall, der fünfzehnte – sowas wird es bei mir nicht geben.


Apropo was Neues. Sie haben es ja schon gesagt, Sie haben ursprünglich historische Romane geschrieben und dann kam der ja doch recht extreme Genrewechsel hin zum Kriminalroman. Wie kam es dazu?

Also ich hab acht historische Romane geschrieben und wenn man sich das genauer anschaut, sind die letzten fünf Historienkrimis, seit „Die Glasmalerin“ – ich weiß der Titel klingt nicht nach einem historischen Krimi, aber es geht um eine Mordserie an Geistlichen vor dem Hintergrund des Konzils von Trier und es ist nichts anderes als ein Krimi. Es gibt einen Ermittler, der alles auflöst, ein Jesuit.

Ich wollte schon lange Krimis schreiben, ich finde das ein unglaublich faszinierendes Genre, auch für mich persönlich, auch als Leser früher, heute nicht mehr so – das kann ich dann gleich erklären warum. Der Liebesroman und der Kriminalroman – das sind zwei Genres die gibt es schon seit Anbeginn der Literatur, Liebesgeschichten und Verbrechen. Und warum ist das so? Historischer Roman, Science Ficiton, Fantasy, das ist ja alles erst  viel später gekommen. Thriller gab es auch vor hundert Jahren noch nicht. So, warum? Weil der Liebesroman, die Sehnsucht, die beste Seite des Menschen zeigt, die Liebe. Und das Verbrechen ist die dunkle Seite des Menschen. Und das beides fasziniert uns. Und deswegen glaube ich, die beiden Genres wird es auch noch in hundert und in fünfhundert Jahren geben.


Werden wir denn auch mal einen Eric Berg Liebesroman lesen können?

Also [überlegt kurz] Nein! [lacht]

Krimis lese ich heute relativ wenige, weil mich das ablenkt. Ich kann einen Krimi nicht nur als Leser lesen, sondern ich les ihn immer auch als Autor. Und dann stoße ich ständig auf irgendwelche Stellen, bei denen ich denke „Oh, wow, das ist ja ein toller Kniff, super gelöst, sowas will ich auch mal machen“. Und das möchte ich nicht. Ich möchte, dass das alles aus mir heraus entsteht und ich nicht irgendwo irgendwelche Kniffe entdecke, die ich dann auf meine Bücher übertrage. Aber das würde dann zwangsläufig irgendwann passieren, deswegen lese ich keine Krimis, aber alles andere.


Das wäre jetzt meine nächste Frage gewesen, ob Sie denn überhaupt noch lesen?

Ja, das schon. Direkt nach dem Schreiben gegen Mittag / Nachmittag kann ich erstmal nichts mehr lesen, auch keine Zeitung oder Magazine oder irgendwas, denn Schreiben heißt ja immer lesen. Man liest seinen eigenen Kram – fünf Stunden lang lese ich quasi. Und dann mag ich keine Buchstaben mehr sehen, dann ist erst mal Ruhe für einige Stunden. Und erst am Abend kann ich dann so langsam wieder in Fahrt kommen, was das Lesen angeht, und da lese ich kreuz und quer. Ich lese Biografien, ich lese gerne Kurzgeschichten, auch Thriller, Familiengeschichten. Das finde ich ganz toll. Womit ich nicht so viel anfangen kann ist Fantasy. Das ist einfach nicht ganz mein Genre.


Die Frage, die in keinem Interview fehlen darf – selbst wenn Sie gerade zwei Romane veröffentlicht haben – wann kommt das nächste Buch? Worauf können wir uns freuen?

Naja, ich schätze mal … also, bisher lagen immer circa 18 Monate zwischen den Büchern, so wird es dann auch beim nächsten Mal sein. Ich denke, nächstes Jahr im Herbst bzw. Winter vielleicht, so ungefähr. Es hängt ja auch ein bisschen davon ab, wie der Verlag sich das so vorstellt. Aber ich denke mal Ende nächsten Jahres.


Auf welche Insel geht’s diesmal – können Sie das schon verraten?

Keine Insel diesmal. Ich hab mich ja entwickelt. Ich bin ja von den Inseln Poel und Hiddensee zur Halbinsel gewandert und das nächste Mal ist es einfach nur an der Küste. [lacht] Jedenfalls an einem Ort, der sehr klein ist und trotzdem sehr bekannt.


Aber auch wieder Ostseeküste?

Ja. Es war ja eher Zufall, dass ich für das Nebelhaus Hiddensee gewählt hatte. Ich konnte mich an diese Abgeschiedenheit erinnern, nur Fährverkehr dahin, keine Autos erlaubt. Ich wollte was sehr Abgeschiedenes für „Das Nebelhaus“ haben und da war Hiddensee ideal. Und wenn man dann mal in dieser Region ist, liegt es viel näher zu sagen, jetzt bleib ich hier, als zu sagen, jetzt geh ich in den Schwarzwald oder jetzt geh ich in die Lausitz oder in die Lüneburger Heide. Davon unabhängig habe ich lange in Berlin gelebt und wir waren oft an der Ostsee. Das ist einfach eine Landschaft, die mir vertraut ist und ich war da häufiger als jetzt in der Lüneburger Heide oder im Schwarzwald. Von daher bot es sich an dabei zu bleiben.


Ok, dann warten wir gespannt auf den nächsten Krimi von Ihnen. Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für dieses Interview genommen haben!

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